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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 18:04 Titel: Wie tritt man aus der Kirche aus? |
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Hallo,
ich habe grade mal gesehen, dass ich jeden Monat ziemlich viel Kohle für Kirchensteuer ausgebe, wovon ich mal rein gar nichts habe.
Bevor man heiratet kann man doch bestimmt wieder eintreten und danach wieder austreten oder?
Meine eigentliche Frage ist aber, wie läuft das, wenn man aus der Kirche austreten will? Hat das schonmal jemand gemacht? Wie läuft das ab? Was muss ich dafür tun?
Gruß Wahlencia
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 18:25 Titel: |
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 18:32 Titel: |
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 19:38 Titel: |
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Das reicht mir schon, danke!
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 20:11 Titel: |
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Wie alt bist du?
Willst du Familie gründen?
Wirst du Kinder haben?
Und werden die zu 90%iger Wahrscheinlichkeit in einen Kindergarten gehen, der von der Kirche finanziert wird? Und woher bekommt die Kirche die dafür nötigen Mittel?
Nur ein ganz kleiner Abriss.
Und sonstige caritative Einrichtungen... Helfen die dir nicht? Dass du Drogenabhängigen, Obdachlosen etc. nicht tagtäglich vor deiner Haustür über den Weg läufst, oder sie an deiner Türe klingeln?
Nur als kleiner Denkanstoß. Die Kirche tut ne ganze Menge für dich. Für jeden. Auch für nicht-christen.
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 20:33 Titel: |
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Ich warn Dich nur mal vor: Wenn Du einen engagierten Pfarrer o.Ä. in Deiner Gemeinde hast, dann kann es gut sein, dass Du nach Deinem Austritt mehrfach Post bekommst, um Dich, verirrtes Schäfchen, in seine Herde der ewigen Glückseligkeit und Erleuchtung zurückzutreiben.
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 21:30 Titel: |
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ach du scheiße...
ich glaub ich denk nochmal drüber nach...
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 21:43 Titel: |
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das fänd ich wieder geil
post von so nem witzigem pfarrer  !
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 21:48 Titel: |
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| Hubi-s04 hat folgendes geschrieben: |
Wie alt bist du?
Willst du Familie gründen?
Wirst du Kinder haben?
Und werden die zu 90%iger Wahrscheinlichkeit in einen Kindergarten gehen, der von der Kirche finanziert wird? Und woher bekommt die Kirche die dafür nötigen Mittel?
Nur ein ganz kleiner Abriss.
Und sonstige caritative Einrichtungen... Helfen die dir nicht? Dass du Drogenabhängigen, Obdachlosen etc. nicht tagtäglich vor deiner Haustür über den Weg läufst, oder sie an deiner Türe klingeln?
Nur als kleiner Denkanstoß. Die Kirche tut ne ganze Menge für dich. Für jeden. Auch für nicht-christen. |
Auch mal die Kehrseite der Medaille gesehen, Hubi?!
Ich will hier keine Diskussion starten, aber irgendeiner muss hier ja schreiben, nicht dass das von dir noch jemand glaubt:
Der Großteil der Kircheneinnahmen (mehr als 90% - die Katholiken sind da noch viel schlimmer als die Protestanten) geht nicht in die Diakonie, sondern werden beispielsweise dazu verwendet, irgendwelche abgefuckten Kirchenhäuser in irgendwelchen Käffern zu modernisieren, rennovieren, etc. Kaum etwas kommt doch da an wo es eigentlich hinsollte. Leider denken da die meisten nicht drüber nach. Das ist die reinste Verarsche...
Wenn ich caritative Zwecke oder meinen Kindergarten unterstützen will, dann hat das mit Kirche nichts zu tun. Selbst wenn ich nur 5 % meiner eingesparten Kirchensteuer spende, haben alle hungrigen Kinder dieser Erde oder mein Kindergarten mehr davon, als wenn ich das Geld der Kirche in den Hintern puste.
Aber mein Blutdruck steigt schon wieder, deshalb Ende.
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 22:37 Titel: |
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Vom Inhalt mal ganz abgesehen. Ich finds eigentlich grundsätzlich ein Unding, dass es heutzutage noch Kirchensteuer gbt. Das ist ein Relikt aus vorsintflutlichen Zeiten, dass in einem säkularen Staat nix mehr verloren hat.
Wer zu faul zum Austreten ist, der hats andererseits aber vielleicht auch nicht anders verdient.
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 22:52 Titel: |
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Tatsächlich hat die Kirchensteuer eig. in D nix zu suchen!!
Aber wie Hubi schon sagt, wer kümmert sich dann um Caritas und Co, abgesehen davon: Kommunion- und Firmunterricht, Kiga, teilweise Schulen...das sind ganz schön viele Einrichtungen, die der Kirche angehören...
Alternative wäre, dass der Staat das übernimmt, und den Tag möchte ich nicht erleben, dann würde es noch mehr Bürokratie geben als das es das bisher schon gibt (Anträge für Fördermittel sind sowas von aufwendig).
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2008 23:59 Titel: |
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Noch ein praktischer Tipp am Rande.
Die Gebühr zahlt man bei Gericht nicht in Bar sondern in Kostenmarken, das ist so eine Art Gerichtswährung. Wenn du direkt am Eingang den Pförtner fragst wo es die gibt, musst du nachher nicht wieder zurücklaufen. Das kann bei nem großen Gericht schon mal nervig sein.
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2008 07:57 Titel: |
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Wie ist das denn, wenn man ausgetreten ist und dann heiraten will? Wenn die Frau z. B. noch in der Kirche drin ist. Kann man dann trotzdem kirchlich heiraten? Nee, oder?
Also zur Info, ich bin 23, habe keine Kinder und habe auch net vor welche zu haben.
Gruß
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heinzi1234
Support-Mod

Anmeldungsdatum: 01.04.2003 Beiträge: 14068 Wohnort: IZ, S-H!!
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Verfasst am: 14 März 2008 08:17 Titel: |
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| Wahlencia hat folgendes geschrieben: |
Wie ist das denn, wenn man ausgetreten ist und dann heiraten will? Wenn die Frau z. B. noch in der Kirche drin ist. Kann man dann trotzdem kirchlich heiraten? Nee, oder?
Also zur Info, ich bin 23, habe keine Kinder und habe auch net vor welche zu haben.
Gruß |
Möglich zu kirchlich zu heiraten ist es trotzdem wenn nur ein Partner in der Kirche ist. Hatten wir bei uns in der Verwandtschaft auch.
Bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob der eine Partner dann nicht gefragt wird oder ob er dann nicht Gottes Segen bekommt vom Pastor.
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2008 10:15 Titel: |
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| Wahlencia hat folgendes geschrieben: |
Wie ist das denn, wenn man ausgetreten ist und dann heiraten will? Wenn die Frau z. B. noch in der Kirche drin ist. Kann man dann trotzdem kirchlich heiraten? Nee, oder?
Also zur Info, ich bin 23, habe keine Kinder und habe auch net vor welche zu haben.
Gruß |
Soweit ich weiß, reicht es, wenn einer von beiden in der Kirche ist.
Aber ernsthaft: Ich finde, da kann man dann auch konsequent sein. Wenn man aus der Kirche austritt, warum will man dann kirchlich heiraten?
Entweder ich bin gläubig und will den Segen Gottes für meine Ehe erhalten - dann trete ich aber auch nicht aus der Kirche aus. Oder ich glaube nicht, dann mach ich das ganze Theater nur "weils so schön romantisch ist" auch nicht mit und heirate ausschließlich standesamtlich. Ich finde das unehrlich. Und wenn man nicht gläubig ist, sollte man vor der Kirche und dem christlichen Glauben soviel Respekt haben, das bei der Eheschließung dann nicht vozugeben.
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heinzi1234
Support-Mod

Anmeldungsdatum: 01.04.2003 Beiträge: 14068 Wohnort: IZ, S-H!!
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Verfasst am: 14 März 2008 11:43 Titel: |
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| rOxx hat folgendes geschrieben: |
| Wahlencia hat folgendes geschrieben: |
Wie ist das denn, wenn man ausgetreten ist und dann heiraten will? Wenn die Frau z. B. noch in der Kirche drin ist. Kann man dann trotzdem kirchlich heiraten? Nee, oder?
Also zur Info, ich bin 23, habe keine Kinder und habe auch net vor welche zu haben.
Gruß |
Soweit ich weiß, reicht es, wenn einer von beiden in der Kirche ist.
Aber ernsthaft: Ich finde, da kann man dann auch konsequent sein. Wenn man aus der Kirche austritt, warum will man dann kirchlich heiraten?
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Vielleicht weil die Frau unbedingt kirchlich heiraten will? Und wenn sie gläubisch ist wie verrückt kann man auch gerne ihr den Gefallen tun.
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2008 11:52 Titel: |
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| heinzi1234 hat folgendes geschrieben: |
Vielleicht weil die Frau unbedingt kirchlich heiraten will? Und wenn sie gläubisch ist wie verrückt kann man auch gerne ihr den Gefallen tun. |
ja, logisch. Allerdings lassen die hier getätigten Aussagen a la "Kann ich denn austreten und trotzdem noch kirchlich heiraten?" vermuten, dass der eine oder andere kirchlich heiraten will ohne Kirchensteuer zu zahlen. Ist zwar eine reine Unterstellung, aber ich finde, das kann man durchaus so verstehen.
Mal abgesehen davon (Achtung, jetzt kommt eine Behauptung *g*), glaube ich eigentlich nichtmal, dass es sooo extrem oft vorkommt, dass ein Ungläubiger und eine Gläubige bzw. umgekehrt heiraten wollen. Da hängt ja oft noch viel mehr dran (alternative und konservative Lebensform etc.), was sich nicht unbedingt in einer Beziehung verträgt.
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Gast
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2008 12:32 Titel: |
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| rOxx hat folgendes geschrieben: |
Mal abgesehen davon (Achtung, jetzt kommt eine Behauptung *g*), glaube ich eigentlich nichtmal, dass es sooo extrem oft vorkommt, dass ein Ungläubiger und eine Gläubige bzw. umgekehrt heiraten wollen. Da hängt ja oft noch viel mehr dran (alternative und konservative Lebensform etc.), was sich nicht unbedingt in einer Beziehung verträgt. |
Selten so eine Scheiße gehört
Wir leben im Jahre 2008 und nicht 1560. Der Glauben hat zwischen Menschen lang nicht mehr den Stellenwert wie damals., so lange es jetzt nicht um eine Beziehung zwischen Muslimen und Christen geht.
Meine Freundin hat glaube ich erst nach 4 Monaten bemerkt, dass ich nicht religiös bin und es geht ihr, auf gut deutsch, am Arsch vorbei.
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2008 12:34 Titel: |
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| rauuul hat folgendes geschrieben: |
Igitt Mischehen
Kannst du das bitte mal ein bisschen ausführen, was sich da nicht verträgt? Ich hab das Gefühl, das wird sehr lustig  |
Ich glaub auch. Das wird für euch ein Riesenspaß, wenn ich mich hier um Kopf und Kragen rede.
Aber was tut man nicht alles für die Belustigung des OT-Fußvolks...
Hypothese: Sehr gläubige und sehr ungläubige Menschen gehen weniger häufig den Bund fürs Leben ein als religiös homogene Paare.
Begründung: Sehr gläubige Menschen weisen in aller Regel eine eher konservative Geisteshaltung auf, die sich auch außerhalb religiöser Kernbereiche in Werten und Normen niederschlägt. Entsprechendes gilt für sehr ungläubige Personen mit entsprechend "moderner" Disposition.
Beide Formen der Disposition werden in der kindlichen und jugendlichen Sozialisation "erlernt" und können später nur sehr begrenzt revidiert werden.
In Beziehungen entsprechend heterogen konditionierter Lebensabschnittspartner kommt es zu vielfachen grundsätzlichen Einstellungskollidierungen (z.B. beim Thema Sexualität - "kein Sex vor der Ehe" vs. "abwechslungsreiches Sexualleben" oder beim Thema Geschlecht - "klar getrennte Geschlechterrollen" vs. "Gleichberechtigung" usw.).
Ergebnis: Eine langwierige Partnerschaft - und damit auch eine Eheschließung - ist ausgeschlossen.
Ich habe das jetzt so eindeutig formuliert, damit der Sinn meiner These klar wird. Ist natürlich logisch, dass in der Realität solche Idealtypen kaum auftreten dürften. Der Glaube hat natürlich (zumindest vordergründig) nicht mehr den gleichen Stellenwert wie noch vor 100 Jahren. Zweifelt also bitte nicht an meinem gesunden Menschenverstand. Ist mir völlig klar, dass ein Ungläubiger glücklich mit jemandem zusammenleben kann, der schon glaubt, dass es Gott gibt. Geht hier mehr um die Extremfälle.
Zuletzt bearbeitet von Gast am 14 März 2008 12:38, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2008 12:38 Titel: |
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Du hast es mit deinem letzten Satz gesagt.
Mag sein, dass das wie im Text beschrieben auf SEHR GLÄUBIGE und SEHR UNGLÄUBIGE zutrifft, aber ansonsten
-->realitätsfern
Aber ich glaube herausgelesen zu haben, dass du die Posts nicht ganz so ernst gemeint hast, also
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2008 12:41 Titel: |
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| A. Wenger hat folgendes geschrieben: |
Aber ich glaube herausgelesen zu haben, dass du die Posts nicht ganz so ernst gemeint hast, also
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gut erkannt!
Aber mal ein Beispiel: Ich glaube nicht, dass Claudia Roth und Roland Koch eine gute Grundlage für eine gemeinsame Zukunft hätten.
Das liegt natürlich in erster Linie an den völlig gegensätzlichen Weltanschauungen. Und die könnte man - zumindest theoretisch - auf ein modernes bzw. christlich-konservatives Elternhaus zurückführen.
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2008 12:48 Titel: |
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Ohne jetzt zu sehr ins offtopicmäßige ausschweifen zu wollen. Es kann ja auch sein, dass sich das nicht verträgt oder eben doch weil es davon abhängt wie tolerant man gegenseitig mit den Weltanschauungen des Partners umgeht. Wie diese Weltbilder dann geartet sind steht auf nem ganz anderen Blatt.
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2008 12:55 Titel: |
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| Heier84 hat folgendes geschrieben: |
| Ohne jetzt zu sehr ins offtopicmäßige ausschweifen zu wollen. Es kann ja auch sein, dass sich das nicht verträgt oder eben doch weil es davon abhängt wie tolerant man gegenseitig mit den Weltanschauungen des Partners umgeht. Wie diese Weltbilder dann geartet sind steht auf nem ganz anderen Blatt. |
Offtopic ist doch egal. Ist doch schön, wenn hier mal diskutiert wird. Zum Thema zurückkommen können wir ja immer noch.
Und da bin ich jetzt mal tatsächlich der Meinung, dass Toleranz irgendwo ihre Grenzen hat. Wenn ein Mensch völlig andere Wertvorstellungen als ich hat, dann geht die Toleranz wohl gerade soweit, dass wir die grundsätzlichen Höflichkeitsfloskeln einhalten, aber ne Beziehung, die auf Toleranz basiert?
Sowas mag es aus ökonomischen Zwängen geben - aber Liebe kann so nicht entstehen.
Dafür brauchts schon einen Konsens über die grundsätzlichen Werte und Normen (darüber hinaus machen gewisse Meinungsverschiedenheiten das Ganze aber natürlich erst interessant).
Ein weiser Spruch zum Thema:
Kein Sex mit Nazis!
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2008 12:59 Titel: |
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Also Kollege, ich kenne dich ja nicht, aber richtig geliebt hast du offenbar noch niemanden, wenn du so einen Käse verzapfst. Wenn du jemanden wirklich liebst, dann ist es dir doch vollkommen egal was derjenige für Weltanschauen haben mag. Absolut nebensächlich.
Meine Exfreundin war sehr streng gläubig, ich bin das krasse Gegenteil. Hat nciht weiter gestört...
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